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Die Junge Union Berlin zur Diskussion um das Berliner Clubsterben und der anhaltenden Gentrifizierungsdebatte.
Die Schließung des Klubs der Republik in der Pappelallee erneuert die Diskussion um ein Clubsterben in Berlin und eine Verdrängung von städtischen Freiräumen. Gentrifizierungsgegner protestieren immer öfter gegen die Entwicklung der Berliner Innenstadt. Trotz Positivbeispielen wie “Kreuzkölln”, wo eine kulturelle Belebung geglückt ist, entsteht der Eindruck, dass die Stadtentwicklung zum Reizthema geworden ist. Die Junge Union Berlin fordert ein aktiveres Eingreifen des Senats in die schwelenden Konflikte zwischen Berlinerinnen und Berlinern beim Thema Stadtentwicklung.
Der Vorsitzende der Jungen Union Berlin Conrad Clemens erklärt: “Immer wieder kochen bei den Berlinerinnen und Berlinern die Emotionen hoch, wenn es um stadtentwicklungspolitische Entscheidungen, Investitionsprojekte oder die Mietentwicklung geht. Die Konfliktlinien verlaufen zwischen Jung und Alt, zwischen Arm und Reich, zwischen Familien und Singles.
“Media-Spree” und Gentrifizierung sind Schlagworte, die für langanhaltende Debatten und ungelöste Probleme stehen. Es wird Zeit, dass der Senat eine umfassende Strategie entwickelt und die Lösung der Konflikte aktiv angeht.
Die Strategie von CDU und SPD mehr Wohnraum zu schaffen und 30.000 neue Wohnungen zu bauen ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung! Die Konflikte zur Stadtentwicklungspolitik müssen aber umfassender angegangen werden. Der Senat hat dabei die Aufgabe zu vermitteln und den Dialog zu fördern. Neben den vielen Formen der Bürgerbeteiligung die bereits auf bezirklicher Ebene stattfinden, sollten berlinweite Kommunikationswege gefunden werden, die einen Dialog über die Gesamtentwicklung unserer Stadt möglich machen. Regelmäßige stadtweite Diskussionsrunden können hierfür eine Lösung sein.”
Pressekontakt:
Conrad Clemens (Landesvorsitzender)
Max Pöppel (Pressesprecher)
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
presse@juberlin.de